Auswandererscheidung in England – Forum Shopping

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Auswanderer und Scheidung

Viele Briten leben im Ausland, zum Beispiel weil sie einen Ausländer geheiratet oder dort Arbeit gefunden haben. Länder, in denen man Briten oft findet, sind Hongkong, Dubai, Abu Dhabi und die anderen Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi Arabien, Südafrika und andere afrikanische Länder, die USA, China und natürlich Australien, Neuseeland, Kanada und andere Commonwealth-Länder. In Europa gibt es Britische Auswanderer vor allem in Spain, Griechenland, Italien und der Türkei. Andere Briten leben in den Überseeterritorien Anguilla, Bermuda, den Britischen Jungferninseln, den Falklandinseln, Gibraltar, Montserrat, Pitcairn, St. Helena und den Turks und Caicos Inseln, und auch in den Kronkolonien Jersey, Guernsey und der Isle of Man. Viele Briten leben natürlich auch in Deutschland, ob durch die Armee, Royal Air Force oder aus anderen Gründen.

In einigen Ländern, in denen Auswanderer leben, kann man sich nicht scheiden lassen, oder es ist dort schwierig oder es gibt nur ungenügenden Unterhalt. Manchmal ist das Vermögen im Vereinigten Königreich, z.B. ein Haus (das oft vermietet ist) oder Altersversorgungen, die das ausländische Gericht nicht aufteilen kann, selbst, wenn es wollte, zum Beispiel in Frankreich.

Wenn Sie sich nicht schon über alle finanziellen Fragen geeinigt haben, ist es möglich, dass das Resultat einer gerichtlichen Auseinandersetzung über die Finanzen in dem Land, in dem Sie leben, und in England und Wales ganz anders ausfallen kann. Daher sollten Sie sich von einem Experten im internationalen Familienrecht sowohl in dem Land, in dem Sie leben, als auch in England und Wales eingehend beraten lassen, bevor Sie sich entscheiden, wo Sie eine Scheidung einreichen. Es ist wichtig, dass Sie schnell handeln, denn, wenn Ihr Ehepartner sich dazu entscheidet, die Scheidung einzureichen, kann es sein, dass Sie dann in den Gerichten in dem Land bleiben müssen. Wir können Sie nicht zum schottischen oder nordirischen Recht beraten, und wenn Ihre Verbindung mit dem Vereinigten Königreich ausschließlich mit Schottland oder Nordirland ist, sollten Sie sich von einem Experten in dem jeweiligen Teil des Vereinigten Königreiches beraten lassen.

Kann ich mich in England und Wales scheiden lassen, wenn ich im Ausland lebe?

Die internationale Zuständigkeit der Gerichte für Scheidungen richtet sich nach EU-Recht, der so genannten Brüssel-II-Verordnung. Daher hängt die Frage, ob Sie sich in England oder Wales scheiden lassen können, davon ab, ob eine der Zuständigkeitsgründe auf Sie zutreffen. Wenn Sie beide im Ausland leben, haben Sie wahrscheinlich dort Ihren gewöhnlichen Aufenthaltsort. Wenn sie nur für kurze Zeit im Ausland sind, leben Sie vielleicht nicht dort (z.B. für 3 Monate beruflich oder für einen längeren Urlaub), aber wenn Sie ins Ausland umgezogen sind, dann haben Sie dort wahrscheinlich auch Ihren gewöhnlichen Aufenthaltsort, selbst wenn Sie eine starke Verbindung zu England haben. Wenn Sie durch die Welt reisen haben Sie vielleicht nirgendwo (oder nirgendwo sonst außerhalb von England) Ihren gewöhnlichen Aufenthaltsort (z.B. wenn Sie auf einem Schiff arbeiten). Dies ist eine Sachfrage. Die meisten Zuständigkeitsgründe beziehen sich auf den gewöhnlichen Aufenthaltsort von einem von Ihnen in England oder Wales, sodass, wenn das nicht zutrifft, Sie diese nicht benutzen können.

Wenn Sie beide Engländer oder Waliser sind, kann es sein, dass Sie hier Ihr „domicile“ haben, und Sie können dann aufgrund des gemeinsamen „domicile“ hier die Scheidung einreichen. „Domicile“ ist nicht dasselbe wie Domizil im Deutschen, sondern bezieht sich auf das Land, mit dem Sie die engste Verbindung haben. Dies ist etwas, was Sie entweder von Ihrem Vater oder Ihrer Mutter erben oder durch Wahl erwerben. Der Begriff ist sehr komplex und Sie müssen sich unbedingt von einem Experten auf dem internationalen Familienrecht in England oder Wales beraten lassen. Wie müssen Sie wahrscheinlich eine Anzahl von Fragen über Sie und Ihre Familie (und die Ihres Ehepartners) fragen.

Darüber hinaus ist der Begriff des „domicile“ selbst in anderen Ländern, wo es diesen gibt (z.B. in Schottland oder den USA) leicht anders. Sie sollten sich also von einem englischen Anwalt beraten lassen.

Wenn Sie in einer gleichgeschlechtlichen Ehe oder zivilen Lebenspartnerschaft für Schwule und Lesben sind und Sie in England oder Wales geheiratet bzw. Ihre Lebenspartnerschaft registriert haben, können Sie sich hier eventuell scheiden lassen, oder ihre Lebenspartnerschaft auflösen, selbst wenn Sie sonst keine Verbindung zu England oder Wales haben. Dies ist so, weil so viele Länder keine gleiche Ehe oder andere Lebenspartnerschaft für gleichgeschlechtliche Paare haben und Sie anders Ihre Ehe oder Lebenspartnerschaft nie auflösen könnten. Wenn das auf Sie zutrifft, nehmen Sie mit uns Kontakt auf und wir können dann prüfen, ob dies für Sie eine Möglichkeit ist.

Was, wenn ich nach England zurückziehe?

Wenn Sie zurück nach England oder Wales ziehen, müssen Sie entweder, wenn Sie hier Ihr „domicile“ haben, 6 Monate oder sonst ein Jahr hier leben, bevor Sie hier aufgrund ihres gewöhnlichen Aufenthalts eine Scheidung einreichen können. Auch hierfür sollten Sie sich über Ihr „domicile“ beraten lassen. Selbst wenn Sie lange im Ausland gelebt haben, aber wieder für immer nach England oder Wales ziehen, kann es sein, dass Sie Ihr ursprüngliches „domicile“ automatisch wieder annehmen, sodass Sie nur 6 Monate warten müssen. In dem Fall sollten Sie sicherstellen, dass Ihr Anwalt bereit ist, die Scheidung für Sie einzureichen, an dem Tag, an dem die 6 Monate abgelaufen sind, wenn Sie sich England als das Forum für Ihre Scheidung sichern wollen.

Wenn Ihr Ehemann oder Ihre Ehefrau nach Großbritannien zurückgezogen ist und Sie zurückgeblieben sind, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass er oder sie nur auf den Tag warten könnte, um eine Scheidung anzufangen – selbst wenn er oder sie Sie in dem Glauben lässt, die Ehe sei noch in Ordnung. Leider haben wir schon dahingehende Erfahrungen gemacht. Wenn Ihnen das widerfährt, ist Ihr Ehepartner bei der Scheidung am Steuer.

Was ist „forum shopping“?

„Forum shopping“ ist ein Begriff, oft abfällig verwendet, bezeichnet, was jemand macht, der vergleicht in welchem Land es für ihn besser wäre eine Scheidung oder finanzielle Verfügungen vom Gericht zu bekommen. Das ist nicht falsch, denn wenn Sie nicht prüfen, welches Land für Sie am besten ist, macht das wahrscheinlich Ihr Ehepartner und kommt Ihnen zuvor. Daher sollten Sie sich so früh wie möglich beraten lassen und sicherstellen, dass Ihr Anwalt dann auch handeln kann.

Hängt es immer davon ab, wer zuerst die Scheidung einreicht?

Es kann so sein! Innerhalb der EU (außer Dänemark), in welchem Mitgliedstaat die Scheidung zuerst eingereicht wird, die Gereichte dort können dann darüber entscheiden, ob sie nach EU-Recht zuständig sind, und wenn sie es sind, bleibt die Scheidung dort. Wenn kein anderes EU-Land betroffen ist, haben Sie vielleicht die Chance vor dem englischen Gericht zu argumentieren, dass England das richtige Land für Ihre Scheidung ist, selbst wenn Ihr Ehepartner die Scheidung schon woanders zuerst eingereicht hat.

Auf der anderen Seite, selbst wenn Sie hier in England zuerst die Scheidung einreichen, kann Ihr Ehepartner in einem Nicht-EU-Fall nach der derzeitigen Rechtsprechung vor den englischen Gerichten argumentieren, dass das andere Land für die Scheidung das richtige ist, und das englische Gericht kann dann die Scheidung hier aussetzen, damit die andere in dem anderen Land weitergehen kann. Das nennt man die Doktrin „forum conveniens“.

Welches Recht findet Anwendung?

Die englischen Gerichte wenden immer englisches Recht für die Scheidung und alle Finanzfragen an. Die Gerichte in anderen Ländern können ihr eigenes Recht oder englisches Recht (z.B. weil Sie beide Engländer sind) oder das Recht eines Drittstaates (z.B. weil Sie dort geheiratet haben) anwenden. Manche Länder, so auch Deutschland, wenden verschiedene Rechte auf die verschiedenen Fragen an, nämlich die Scheidung, den Ehegattenunterhalt, den Kindesunterhalt, Altersversorgungen und den Güterstand.

In der EU gibt es Regeln für einige dieser Fragen, aber nicht für alle. Was die Scheidung betrifft, so haben sich nur einige EU-Mitgliedstaaten entschieden, bei einer EU-Verordnung mitzumachen. Daher ist es wichtig, dass Sie sich in dem Land, in dem Sie leben, von einem Experten im internationalen Familienrecht beraten lassen, der Sie über das anwendbare Recht beraten kann, bevor Sie dann fragen könne, was dabei wahrscheinlich herauskommt.

Sie sollten auch wissen, dass selbst wenn ein ausländisches Gericht englisches Recht anwendet, kann es sein, dass es das nicht sehr gut macht. Manche Länder haben ähnliches Recht, oder ihr Recht kommt von derselben historischen Quelle, z.B. Frankreich, Spanien, Italien und die Niederlande, alle deren Recht von der Code Napoléon abstammt. Das englische Recht basiert allerdings auf Präzedenzfällen und nicht nur Gesetzen. Es ist daher wahrscheinlich, dass ein ausländisches Gericht einen Fall nach englischem Recht ganz anders entscheidet als ein englisches Gericht es tun würde.

Wie wird ein englisches Gericht über die Finanzfragen entscheiden?

In England haben die Gerichte einen Ermessensspielraum darüber, was sie machen können, schauen sich alle Umstände des Falles an, bevor sie nach dem Billigkeitsprinzip über die Finanzen entscheiden. Insbesondere schaut sich das Gericht alle finanziellen Aspekte, einschließlich Unterhalt, Altersversorgungen, Vermögen und Einkommen, zusammen an und nicht wie andere Länder Stückchen weise. Dies kann für Sie von Vorteil oder Nachteil sein. Mehr zu der Frage, wie die englischen Gerichte über finanzielle Anträge entscheiden, finden Sie im Bereich Finanzen.

Kann ein englisches Urteil zu Finanzen im Ausland vollstreckt werden?

Dies ist ein wichtiger Punkt, den Sie in Erwägung ziehen sollten, bevor sie sich entscheiden, wo Sie die Scheidung einreichen. Wenn Sie beide im Ausland leben und Ihr einziges Vermögen in Ihrem Haus dort ist, kann es sehr schwierig sein, eine englische Verfügung zum Verkauf des Hauses zu vollstrecken.

Als erstes sollten Sie bedenken, wo die Vermögenswerte sind. Wenn das Hauptvermögen eine britische Altersversorgung ist und Sie sich dem Rentenalter nähern, sollten Sie wissen, dass das ausländische Gericht keine vollstreckbare Verfügung erlassen kann, um die Altersversorgung zu teilen, und daher sollten Sie vielleicht die Scheidung in England anfangen. Wenn Sie Ihr britisches Eigenheim vermieten, während Sie im Ausland wohnen, ist eine englische Verfügung zu einer Übertragung oder einem Verkauf des Eigenheims vollstreckbar, während eine ausländischer Verfügung unvollstreckbar sein kann.

Wenn die Vermögenswerte in verschieden Ländern sind, kann das englische Gericht die gegeneinander aufrechnen.

  • Auf dieser Basis könnte das Gericht Ihnen zum Beispiel das Haus in England übertragen (so vielleicht, um es zu verkaufen, in ein billigeres Objekt zu ziehen und Kapital frei zu machen, das Sie investieren und von dem Sie leben können), weil es schwierig sein könnte einen Unterhaltstitel in dem Land zu vollstrecken, in dem Ihr Ehepartner lebt.
  • In einem anderen Fall, in dem es ein Eigenheim im Ausland gibt und eine Altersversorgung im Vereinigten Königreich, kann das englische Gericht Ihnen zum Beispiel die Altersversorgung zu 100% übertragen, weil es schwierig sein würde, eine Verfügung zum Verkauf des Hauses im Ausland zu vollstrecken.
  • In einem weiteren Fall, wo es Vermögenswerte im Vereinigten Königreich und eine Altersversorgung im Ausland (oder eine Altersversorgung einer internationalen Organisation, wie der EU, des Europäischen Patentamtes oder der UN) gibt, könnte das englische Gericht entscheiden, dass Sie gleichwertige Vermögenswerte bekommen, die gegen die Altersversorgung Ihres Ehepartners aufgerechnet werden, weil diese nicht geteilt werden kann.

In anderen Ländern können die Gerichte diese Aspekte nicht unbedingt im Zusammenhang betrachten und teilen einfach das Vermögen und kapitulieren dann, wenn es zu der Teilung der internationalen oder ausländischen Altersversorgungen kommt.

Unterhalt kann man meist einfacher vollstrecken, obwohl das auf die individuelle Kombination der Länder ankommt. Es gibt eine Anzahl von internationalen Verträgen und Übereinkommen über die Anerkennung und Vollstreckung von Unterhalt und ein Anwalt, der Experte auf diesem Gebiet ist, muss für Sie recherchieren, welches Recht hier für Sie Anwendung findet. In der EU ist das einfacher, kann allerdings in der Praxis Jahre dauern, bevor Sie Geld sehen, und im Endeffekt hängt es von den Gerichten in dem anderen Land ab, ob sie handeln und wie sie den Nichtzahler verfolgen.

Was, wenn es schon zu spät ist, und mein Mann oder meine Frau schon eine Scheidung in dem anderen Land angefangen hat?

Nicht alles ist unbedingt verloren. Im englischen Recht gibt es Bestimmungen, die es Ihnen erlauben, nach einer Scheidung im Ausland, einen Antrag auf finanzielle Versorgung vor dem englischen Gericht zu stellen. Sie müssen erst eine Erlaubnis vom Gericht bekommen, dass Sie den Antrag überhaupt stellen können, und das Verfahren ist kompliziert. In einigen Fällen kann es offensichtlich sein, dass das ausländische Gericht einen Aspekt ausgelassen hat (z.B. eine Altersversorgung oder eine Immobilie in England), in anderen Fällen kann es schwierig sein, dem Gericht zu zeigen, dass das Urteil des anderen Gerichtes ungenügend und nicht nur ein bisschen anders war.

Sie müssen den Fall behutsam mit einem Experten im internationalen Familienrecht erwägen. Es ist natürlich besser, wenn Sie es nicht hierzu kommen lassen und die Scheidung in dem Land ist, in dem es für Sie am besten passt.

Wie kann ich einen Anwalt in England beauftragen, wenn ich im Ausland lebe?

Wir haben etliche Mandanten, die im Ausland leben, und einige, die wir noch nie getroffen haben. Wenn möglich wäre ein erstes Treffen ideal. Wenn Sie, zum Beispiel, in Europa leben und einen erschwinglichen Rückflug noch London für einen Tag unter der Woche finden oder wenn Sie demnächst über London reisen, dann können wir hier ein Treffen vereinbaren. Wenn wir uns gar nicht treffen können, dann ist Skype eine gute Alternative zu einem ersten Treffen. Ausnahmsweise können wir Sie auch im Ausland treffen, berechnen dann allerdings die Reisezeit, was teuer werden kann. Wenn alles andere nicht geht, dann muss ein Telefongespräch ausreichen. Wir vereinbaren dann einen Tag und eine Zeit, genauso wie wir es für ein erstes Treffen machen würden.

Was wir nicht über das Telefon oder über Skype machen können, ist die Identitätsprüfung. Sie müssen einen ortsansässigen Anwalt finden, der das für uns machen kann. Mehr dazu auf der Seite zu Mandaten.

Wir würden Sie auch bitten, vor dem Treffen, Telefon- oder Skypegespräch einen Vorschuss zu leisten, worüber wir entsprechend reden können, wenn wir einen Termin vereinbaren. Sie können bei uns auch mit Kreditkarten und Debitkarten bezahlen.

Nach dem ersten Treffen können wir wahrscheinlich alles per E-Mail erledigen, was die Mehrzahl unserer Mandanten sowieso vorzieht, ob sie in London, anderswo in England oder im Ausland wohnen.

Selbst in internationalen Fällen ist es möglich, ein Gesamtpaket durch Mediation zu erreichen. Manchmal muss man in einem Land zuerst ein Verfahren anfangen, damit der andere das nicht in dem anderen Land macht. Gerichtsprozesse können allerdings sehr teuer werden, vor allem wenn man in mehr als einem Land gleichzeitig prozessiert. Mediation kann dies überbrücken und Sie können Mediation zu jeder Zeit während eines Prozesses anfangen.

Für Rechtsberatung zu Ihren persönlichen Umständen, nehmen Sie bitte mit Andrea Woelke bei Alternative Family Law Kontakt auf. Rufen Sie uns unter 020 7407 4007 (+44 20 7407 4007 aus dem Ausland) an, oder schicken Sie uns eine (bitte geben Sie Ihren vollen Namen, sowie den der anderen Person in Ihrem Fall und Ihre Telefonnummer, auf der wir Sie zurückrufen können, an).

Bitte beachten Sie, dass wir keinen Vertrag haben, Mandate auf der Basis der Prozesskostenhilfe (Legal Aid) anzunehmen. Wenn Sie meinen, Ihre finanziellen Umstände könnten Sie zu Legal Aid berechtigen, schauen Sie bitte auf dieser staatlichen Webseite nach und nehmen Sie mit einem Anwalt, der einen Legal Aid Vertrag hat, Kontakt auf.

6. Mai 2016 von Andrea Woelke