Mandate

Auf dieser Seite finden Sie Informationen darüber, wie Sie uns mandatieren können und wie wir mit Ihnen arbeiten können.

So mandatiern Sie uns

Wenn Sie uns mandatieren möchten, rufen Sie uns am Besten an, damit wir sicher sein können, dass Ihr Problem in unserer Kompetenz liegt (und Sie sonst weiter verweisen können) und dann einen Termin vereinbaren können.

Sie können uns natürlich vorab auch eine E-Mail schicken. In diesem Fall schicken Sie uns bitte auch, wenn möglich, Ihre Telefonnummer und genaue Zeiten, zu denen wir Sie anrufen können und auch zu denen wir Sie nicht erreichen können.

Wenn Sie im Ausland sind, oder wenn Sie Schwierigkeiten haben, uns während der Bürozeiten anzurufen, schicken Sie uns doch auch eine E-Mail.

Manchmal werden wir gebeten, einen Termin per E-Mail auszumachen. Das kann dazu führen, dass unzählige E-Mails hin und her gehen, wenn man einen Termin viel einfacher am Telefon hätte abmachen können, wenn alle ihren Kalender vor sich haben. Daher rufen Sie bitte an, wenn Sie es können.

Wenn Sie gehörlos sind oder schlecht hören schicken Sie uns doch auch eine E-Mail. Wir können dann auch nach Absprache statt eines ersten Telefongespräches einen Internet-Chat vereinbaren.

Wenn wir einen Termin vereinbart haben, schicken wir Ihnen eine Bestätigung zusammen mit unseren Geschäftsbedingungen und unserem mandantenfragebogen, den Sie auch hier finden können. Der Fragebogen ist eine Microsoft Word Datei und Sie können ihn elektronisch ausfüllen, auf Ihrer Festplatte speichern und uns dann als Anhang per E-Mail zurückschicken. Sie können ihn natürlich auch ausdrucken und dann zurückfaxen, mit der Post schicken oder mitbringen. Für den Fall, dass sie diese Datei nicht benutzen können, finden Sie hier eine Adobe PDF Version.

Wenn Sie für Mediation zu uns kommen, dürfen Sie bitte den Mandantenfragebogen nicht ausfüllen. Wir schicken Ihnen dann einen anderen Fragebogen zur Mediation.

Obwohl es immer besser ist, sich zu Beginn eines Mandats zu treffen, können wir auch stattdessen ein Skype Meeting oder ein langes Telefongespräch vereinbaren, wenn Sie nicht nach London kommen können.

Identitätsprüfung

Die Geldwäschegesetze zwingen uns zu einer Identitätsprüfung aller neuen Mandanten. Deshalb bringen Sie bitte zum ersten Treffen folgendes mit:

  • einen Lichtbildausweis, also Ihren Reisepass, Personalausweis oder EU Führerschein und
  • einen Anschriftnachweis, z.B. eine Gas-, Wasser- oder Elektrizitätsrechnung der letzten sechs Monate oder einen Kontoauszug.

Bitte bringen Sie Originale, die wir dann kontrollieren und für unsere Akte als Beweis der Identitätsprüfung kopieren können. Wenn sie diese Dokumente nicht mitbringen können, sagen Sie uns bitte vor dem Termin Bescheid, damit wir über Ersatzdokumente sprechen können.

Wenn Sie nicht zu einem Termin nach London kommen können, müssen wir doch noch Ihre Identität prüfen. In dem Fall kann ein Rechtsanwalt im Vereinigten Königreich oder im Ausland das in unserem Auftrag tun. Wenn Sie schon einen Anwalt vor Ort haben, kann es sein dass er oder sie das eventuell gratis machen werden.

Sie finden ein informationsblatt für Ihren Anwalt hier.

Ihr Anwalt kann auch hier einen beispieltext für den Brief an uns finden.

Honorar

Wir können leider keine Mandanten auf Prozesskostenhilfebasis annehmen.

Unser Honorar richtet sich nach der Zeit, die wir für die jeweilige Arbeit an Ihrem Fall aufbringen, und diese wird in Einheiten von einem Zehntel einer Stunde berechnet, wie es bei englischen Anwälten Standard ist. Der Stundensatz unterscheidet sich, je nachdem, wer etwas an Ihrem Fall macht. Sie bekommen von uns genaue Informationen, wenn wir Sie als Mandant annehmen.

Wir sind uns klar darüber, dass Anwaltskosten in England sehr hoch sind und Sie müssen sich eventuell Geld leihen oder Investments verkaufen, um die Kosten zu decken. Wir nehmen auch Kreditkartenzahlungen entgegen, was helfen kann, die Kosten über einen Zeitraum zu strecken. Allerdings legen wir die Bankgebühren um.

In Deutschland ist es unter Umständen möglich, die englischen Anwaltskosten steuerlich abzusetzen. Bitte verweisen Sie Ihren Steuerberater auf das Urteil des Schleswig-Holsteinischen Finanzgerichts vom 17.04.2013 (Az. 5 K 156/12).

Beschwerden

Wir sind uns sicher, dass wir unseren Mandanten einen erstklassigen Service bieten. Die meisten Probleme resultieren aus Missverständnissen und lassen sich leicht lösen. Wir empfehlen daher, dass uns Mandanten sofort benachrichtigen, wenn sie meinen, dass etwas nicht stimmt. In den meisten Fällen hoffen wir, dass sich Dinge informell lösen lassen können. Für die seltenen Fällen, in denen ein Mandant unseren Service nicht für standesgemäß befindet, kann er von uns eine Kopie unserer Beschwerdeabwicklung (auf Englisch) verlangen, in der steht, wie wir Beschwerden behandeln. Wenn wir die Beschwerde nicht zufrieden stellend lösen können, kann sie schließlich dem Legal Ombudsman vorgelegt werden. Dies muss innerhalb von sechs Monaten geschehen, unser internes Beschwerdeverfahren abgeschlossen ist, es sei denn, wir hätten Ihnen nicht mitgeteilt, dass Sie sich an den Legal Ombudsman wenden können. In dem Fall hätten Sie sechs Jahre Zeit. Dies gilt auch für Beschwerden über Rechnungen.

12. Mai 2016 von Andrea Woelke