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Praktische Tipps für schwullesbische Elternschaft

Wenn Lesben und Schwule zusammen Kinder in die Welt setzen, kann der Mann als bloßer Samenspender fungieren, oder die Beteiligten entschließen sich gemeinsam das Kind zu erziehen. Bitte erwägen Sie die neuen Regeln zur Elternschaft nach Samenspende.

Bitte beachten Sie, dass nach englischem Recht ein Kind nur ein oder zwei Eltern haben kann, niemals drei oder vier. Die Regeln reflektieren daher nicht oft nicht die Realität.

Auf dieser Seite finden Sie einige praktische Gratistipps für die folgenden Szenarien, die alle auf der Annahme basieren, dass die Empfängnis nicht durch Geschlechtsverkehr erfolgte:

Der Mann ist Samenspender und die Mutter ist in einer gleichgeschlechtlichen Zivilpartnerschaft

In diesem Fall sind in den meisten Fällen die Mutter und ihre zivile Lebenspartnerin die Eltern die alleinigen Eltern des Kindes. Allerdings stellt sich die Beweisfrage, denn dies hängt allein davon ab, ob das Kind durch Geschlechtsverkehr empfangen wurde oder nicht. Wenn eine künstliche Befruchtung in einer Klinik stattfindet, sollte es genügend Beweismaterial geben. Wenn aber wie in vielen Fällen die Befruchtung zu hause stattfindet, kann später die eine oder andere Partei behaupten, dass Geschlechtsverkehr stattfand: der Mann könnte dann einen Antrag auf Umgang stellen; die Mutter könnte finanzielle Versorgung verlangen oder Unterhalt über die „Child Support Agency“ fordern.

Daher empfehlen wir, dass in allen Fällen zu einem frühen Zeitpunkt klares, zeitgleiches Beweismaterial gesammelt wird, damit dies später nicht passieren kann. Bitte treten Sie mit uns in Kontakt, um sich über die Möglichkeiten beraten zu lassen, bevor Sie das erste Mal versuchen, schwanger zu werden, und in jedem Fall so früh wie möglich. to top of text

Der Mann ist Samenspender und die Mutter lebt mit ihrer Lebensgefährtin zusammen

In diesem Fall ist der Mann der rechtliche Vater des Kindes, es sei denn die Schwangerschaft kommt über eine lizenzierte Klinik im Vereinigten Königreich zustande. Wenn die Absicht ist, dass der Mann an der Erziehung nicht teilnehmen sollt, empfehlen wir der Mutter und ihrer Lebensgefährtin daher folgende Möglichkeiten zu erwägen:

Wir empfehlen, dass Sie sich so früh wie möglich mit uns in Verbindung setzen, um die Möglichkeiten abwägen zu können. to top of text

Gemeinsame Elternschaft und die Mutter ist in einer gleichgeschlechtlichen Zivilpartnerschaft

In diesem Fall sind die Mutter und ihre zivile Lebenspartnerin die rechtlichen Eltern des Kindes, es sei denn das Kind wurde durch Geschlechtsverkehr gezeugt oder die Lebenspartnerin stimmte der Empfängnis nicht zu. Es ist dann nicht möglich, dass der biologische Vater auch der rechtliche Vater wird. Wenn Geschlechtsverkehr nicht in Frage kommt und die Absicht ist, dass der biologische Vater elterliche Verantwortung hat, empfehlen wir, dass ein Antrag auf gemeinsames Wohnrecht erwogen wird. Dies gibt dann dem biologischen Vater auch elterliche Verantwortung und zwar zusätzlich zu beiden Müttern, aber es macht ihn nicht zum rechtlichen Vater des Kindes.

Sie sollten sich auf jeden Fall mit uns in Verbindung setzen, um so früh wie Möglich Rechtsberatung zu Ihrer individuellen Situation und zu den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Möglichkeiten zu erhalten. to top of text

Gemeinsame Elternschaft und die Mutter lebt mit ihrer Lebensgefährtin zusammen

In diesem Fall ist der biologische Vater auch der rechtliche Vater des Kindes, aber er hat nicht automatisch elterliche Verantwortung (es sei denn er ist auf einer Geburtsurkunde in England oder Wales nach dem 1.12. 2003 eingetragen.

Sie finden mehr Informationen zu diesem Thema auf der Seite zur elterlichen Verantwortung im Beriech Kinder auf dieser Website.

Wenn Sie erreichen möchten, dass die Lebensgefährtin der Mutter dier andere Elternteil wird, könnten Sie dies durch eine spätere Adoption erreichen, die allerdings einen groben Eingriff in Ihre Privatsphäre darstellten würde und die keine Garantie auf Erfolg hat. In jedem Fall würde es die Elternschaft des Vaters vollständig zu Ende bringen. Daher wäre es nicht der richtige Weg, wenn der Vater miterziehend ist.

Für Rechtsberatung durch Andrea Woelke zu Ihren persönlichen Umständen, nehmen Sie mit Alternative Family Law Kontakt auf. Rufen Sie uns an, oder schicken Sie uns eine E-Mail. to top of text

Stand: February 2010


Haftungsausschluss

Dies ist nur ein Überblick über das Recht, die Praxis und das Verfahren in England und Wales und keine spezifische Rechtsberatung - alle Familien und Paare sind verschieden. Das Recht kann sich auch kurzzeitig geändert haben, und wir übernehmen deshalb keine Verantwortung für die Richtigkeit der Angaben. Wo etwas durch Beispiele erklärt wird, können Ihre Umstände ein wenig anders sein, aber dieser Unterschied kann für die rechtliche Betrachtung wichtige Auswirkungen haben. Für eine individuelle Beratung setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.

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