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Umgang

Ein Kind hat das Recht auf Umgang, oder Kontakt, mit beiden Eltern. Dies ist in erster Linie das Recht des Kindes und nicht der Eltern. Der Umfang des Umganges und die genauen Zeiten hängen stark vom Kindesalter und von den praktischen Umständen ab. Typische Beispiele zum Umgang mit dem Elternteil, bei dem das Kind nicht wohnt, könnten wie folgt aussehen:

Umgangsverfügungen und -regelungen sollten immer die Situation kurz vorher berücksichtigen. Abhängig von der vorherigen Situation kann die Einführung des Umgangs sehr verschieden sein, z.B. wenn die Eltern sich trennen, wenn das Kind 12 Monate alt ist, und der Vater Vaterschaftsurlaub hatte und aktiv beim Windelwechseln und der übrigen täglichen und nächtlichen Betreuung des Kindes beteiligt war, kann auch sofort schon Umgang mit Übernachtung anfangen. Andererseits, wenn ein Vater seine Kinder fünf Jahre lang nicht gesehen hat und sie im Grundschulalter sind, werden die Kinder in den ersten Wochen wahrscheinlich nur tagsüber Umgang mit dem Vater haben und Übernachtungsumgang wird wahrscheinlich langsam über sechs Monate hin aufgebaut. Dies hängt immer ganz von den Umständen des Einzelfalles ab.

Wenn Eltern weit entfernt voneinander wohnen, oder vielleicht sogar in verschiedenen Ländern, wird das Umgangsmuster natürlich ganz anders aussehen. In diesen Fällen findet der Umgang wahrscheinlich weniger häufig statt, aber dafür dann je für einen längeren Zeitraum. Zusätzlich kann durch Vereinbarung oder Verfügung auch Telefonkontakt oder Internetvideokontakt (z.B. durch Skype oder MSN) hinzukommen. Oft ist es in internationalen Fällen überraschend günstig Umgang zu regeln, wenn eine Billigfluglinie die Wohnorte der Eltern verbindet und die genauen Kalenderdaten weit im Voraus festgesetzt werden können.

Am besten ist natürlich immer, dass man den Gerichtsweg vermeidet, denn ein Richter kann nur eine Verfügung erlassen, and die sich dann alle immer noch halten müssen. Außerdem, werden im Leben eines Kindes immer wieder neue Fragen aufgeworfen, über die sich die Eltern einigen müssen.

Die Mediation ist ein kostengünstiger Weg, außerhalb des Gerichtssystems Lösungen zu finden, und sie eignet sich insbesondere für Fragen um Kinder. Unsere Seite über Unterstützung hat eine Vielzahl von Quellen, die Eltern helfen, erfolgreich zusammenzuarbeiten und dadurch die Entwicklung ihres Kindes zu fördern.

Für Rechtsberatung durch Andrea Woelke zu Ihren persönlichen Umständen, nehmen Sie mit Alternative Family Law Kontakt auf. Rufen Sie uns an, oder schicken Sie uns eine E-Mail.

Stand: Oktober 2010


Haftungsausschluss

Dies ist nur ein Überblick über das Recht, die Praxis und das Verfahren in England und Wales und keine spezifische Rechtsberatung - alle Familien und Paare sind verschieden. Das Recht kann sich auch kurzzeitig geändert haben, und wir übernehmen deshalb keine Verantwortung für die Richtigkeit der Angaben. Wo etwas durch Beispiele erklärt wird, können Ihre Umstände ein wenig anders sein, aber dieser Unterschied kann für die rechtliche Betrachtung wichtige Auswirkungen haben. Für eine individuelle Beratung setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.

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